Das Arzneimittel wird hergestellt aus dem frischen blühenden Kraut. Conium maculatum enthält unter anderem das tödliche Gift Coniin und wurde z.B. benutzt, um Sokrates durch den sog. Schierlingsbecher hinzurichten. Phytotherapeutische Zubereitungen aus der Pflanze wurden angewendet bei Spastiken und Wirbelsäulenbeschwerden.
Symptome:
- Allmähliche Lähmungen und Schwäche mit Verhärtungen auf allen Ebenen: geistig, emotional und körperlich
- Drüsenerkrankungen
- Tumorerkrankungen
- Probleme mit Schwindel
- Hitzewallungen
Für Conium maculatum-Patienten gilt, dass sich Krankheitszustände allmählich entwickeln – Schwäche und Verhärtungen entstehen langsam und fast unbemerkt. Es besteht eine Neigung zur Bildung von harten Knoten in der Brust und zur Bildung von verhärteten Lymphknoten insbesondere infolge von Stoßverletzungen. Es besteht eine aufsteigende Muskelschwäche und ein Schweregefühl in den Beinen, die zu Lähmungen führen können. Charakteristisch für Conium maculatum ist der drehartige Schwindel bei jeder Veränderung der Lage, v.a. beim Hinlegen und Umdrehen im Bett, sowie trockener Husten durch trockene Stellen und oder Kitzeln in der Luftröhre oder im Kehlkopf.