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Das Herz


Interessante Frage: wie und wenn überhaupt ist das Herz beeinflussbar mit osteopathischen Mitteln? Ja, ist es!! Auf jeden Fall indirekt über Faszienzüge, ich arbeite sehr gern mit Techniken, die den Brustkorb vorne öffnen. Das wirkt sich vor allem sehr gut bei Menschen aus, die am Herzen operiert wurden und im Bereich des Brustbeins Narben haben. Dann ist das Herz beeinflussbar über Behandlungen von dem 2. bis 3. Brustwirbel und 2. und 3. Rippe. Darüber hinaus die Behandlung der Zentralsehne, die über die Körpermitte über das Herz nach unten zieht. Ich lasse – vor allem bei Behandlungen des Herzraums – gerne die Patienten tief und ruhig atmen. Das beeinflusst das Zwerchfell positiv.

Alle Strukturen, die sich an der sogenannten „oberen Thoraxapertur“ befinden, wie Schlüsselbeine, Schulterhöhe, Trapeziusrand, bis 1. Brustwirbel können sich bei Mobilisation günstig auf das Herz auswirken.

Wenn Patienten zu mir kommen, haben sie in der Regel schon alle Untersuchungen und Tests beim Arzt absolviert und sind in der Regel gut schulmedizinisch eingestellt. Das ist bei Herzgeschichten auch Voraussetzung für eine osteopathische Behandlung des Herzens.

Oft ist alles abgeklärt, und trotzdem reagiert das Herz mit „Herzrasen“ oder mit „Herzstolpern“ zum Beispiel, vor allem bei Stress. Da kann man gut helfen mit Osteopathie, darüberhinaus gebe ich dem Patienten noch Übungen mit nach Hause zur Öffnung des Brustkorbes, Atemübungen und naturheilkundliche Medikamente zur Herzunterstützung.

Manchmal ist es auch günstig, seinen Lebensalltag ein wenig zu entschleunigen und öfter Zeit für sich zu haben und für Bewegung, wie z.B. ein Spaziergang im Wald.