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Zeichnung des Herzens von Leonardo da Vinci

Thema: noch mehr über das Herz


Wenn ich so manchen Menschen zuhöre, wie man so sagt: „habe mein Herz verschenkt“, er/sie „hat mein Herz gebrochen“, usw….da muss ich mich immer sehr wundern…..warum schwächen die Menschen sich selbst, indem sie einem anderen Menschen etwas überlassen, was sie DRINGEND selbst brauchen??? Dann kommt noch dazu, daß der andere Mensch ja schon selbst ein Herz hat! Auch so mancher Musiktitel trägt zu dieser „Kultur“ bei. Da wird fröhlich geträllert, man kann ohne den Anderen nicht leben und hat sein Herz verloren, usw. usw. Gesund und menschlich stärkend ist das nicht, im Gegenteil. Worte haben immer eine Energie, in die man sich begibt. Und hier höhlt steter Tropfen den Stein!

Eine starke tragende Beziehung zwischen zwei oder mehreren Menschen sollte immer auf Stärke und Bewußtsein basieren. Unsere Herzen sind stark und wissend!!! Und JEDER braucht das Herz für sich!!! Es ist doch viel schöner und reifer und bewußter, wenn sich Menschen mit allem was sie haben und sind begegnen, und nichts vorher abgeben! Ich jedenfalls wünsche mir das für alle Menschen und auch für mich! Wer kann das schöner, poetischer und vollendeter sagen, bzw. schreiben, als Marianne Williamsen in ihrem wunderbaren Gedicht:

„Unsere tiefste Angst ist nicht ungenügend zu sein. Unsere tiefste Angst ist daß wir über alle Maßen kraftvoll sind. Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, die wir am meisten fürchten. Wir fragen uns: wer bin ich denn, um von mir zu glauben, daß ich brillant, großartig, brillant und einzigartig bin? Aber genau darum geht es, warum solltest du es nicht sein? Du bist ein Kind Gottes, Dich klein zu machen dient nicht der Welt. Es zeugt nicht von Erleuchtung dich zurückzunehmen nur damit sich andere Menschen um dich herum nicht verunsichert fühlen. Wir sind alle aufgefordert wie die Kinder zu strahlen. Wir wurden geboren, um die Herrlichkeit Gottes, die in uns liegt in die Welt zu bringen. Sie ist nicht in einigen von uns sie ist in jedem. Und indem wir unser eigenes Licht scheinen lassen, geben wir anderen Menschen unbewußt die Erlaubnis das Gleiche zu tun. Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind, befreit unser Dasein automatisch die Anderen.“